
Anästhesie und Intensivmedizin
Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin der St. Joseph Eifelklinik Prüm ist im gesamten Spektrum des Fachgebietes Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerzmedizin und Palliativmedizin (AINSP) tätig.
Eine Übersicht unserer Leistungen
Wir sorgen als Anästhesisten während einer Operation oder eines Eingriffs dafür, dass Sie als PatientIn keinen Schmerz empfinden. Das erreichen wir entweder durch eine regionale Betäubung (Regional-Anästhesie) oder durch eine Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) oder auch eine Kombination verschiedener den Schmerz ausschaltender Maßnahmen.
Zugleich ist der Anästhesist während der Operation für Ihre Sicherheit zuständig. Er kümmert sich insbesondere darum, Ihren Kreislauf auch bei Blutverlust stabil zu halten (Transfusionsmanagement) und die Sauerstoffversorgung jederzeit sicherzustellen.
Bei einem Vorgespräch im Rahmen der Anästhesie-Sprechstunde, lernen wir Sie kennen, erfragen Einzelheiten Ihres Gesundheitszustands und legen gemeinsam mit Ihnen fest, welche Verfahren zur Anwendung kommen sollen.
Manchmal ist eine spezielle medizinische Vorbereitung auf eine Operation erforderlich; oft müssen Patientinnen und Patienten nach einer Operation speziell überwacht und zur weiteren Stabilisierung behandelt werden. Deshalb sind wir gemeinsam mit den operativen Partnern auch für die perioperative Intensivmedizin zuständig und behandeln Sie auf der Intensivstation.
Oftmals sind nach der Operation noch eine Weile Schmerzen zu erwarten. Wir sind bestrebt Ihnen auch diese Schmerzen zu nehmen, damit Sie die Operation ohne zusätzliche Komplikationen gut überstehen (postoperative Schmerzen).
Unsere Erfahrungen bei der Stabilisierung lebenswichtiger Funktionen bringen wir als Notärzte auch im Rahmen der Notfallmedizin zur Geltung. Wir versorgen im Rahmen des Rettungsdienstes flächenmäßig einen großen Teil des Eifelkreises und auch darüber hinaus.
Wenn sie an chronischen Schmerzen leiden, behandeln wir auf unserer Schmerzstation nach einem multimodalen und interdisziplinären Konzept (multimodale Schmerztherapie).
Anästhesiologischer Aufgabenbereich
Die Abteilung für Anästhesie ist in der St. Joseph Eifelklinik Prüm gesamten Spektrum des Fachgebietes Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerzmedizin und Palliativmedizin (AINSP) tätig.
Zu unseren abwechslungsreichen Tätigkeiten gehören u.a.:
- Durchführung aller im Hause anfallenden Narkosen und Teilnarkosen
- Aufwachraum-Betreuung
- Postoperative Akutschmerzvisite
- Anästhesiologische Sprechstunde, Narkosevorgespräche, Narkosefähigkeitsuntersuchungen
- Organisatorische Leitung der perioperativen Intensivmedizin
- Ärztliche Betreuung aller Beatmungspatienten
- Schockraumversorgung
- Stellung der transfusionsverantwortlichen Ärztin, Leitung des Blutdepots
- Beratende Tätigkeit für alle Abteilungen des Hauses bei schmerztherapeutischen, palliativmedizinischen, intensivmedizischen notfallmedizinischen Problemen
- Standortleitung des Notarztdienstes (DRK-Rettungswache am Haus)
- Stellung eines Leitenden Notarztes des Eifelkreises
- Interdisziplinäre multimodale Therapie chronischer Schmerzen auf der eigenen Schmerzstation
- Palliativmedizinsche Betreuung schwerstkranker und sterbender Patienten und Patientinnen auf der eigenen Palliativstation
Regionalanästhesie
Wird eine Schmerzausschaltung für eine bestimmte Körperregion benötigt (z. B. bei Operationen an Hand, Arm, Schulter oder Fuß, Knie, Hüfte oder Leiste) so lassen sich durch die Anwendung von Lokalanästhetika genau diese Regionen betäuben. Je nach Wunsch des Patienten, kann zusätzlich zu einer Teilnarkose ein Medikament zum Schlafen gegeben werden. Auf eine künstliche Beatmung mit einem Beatmungsgerät kann dabei verzichtet werden.
Schon seit mehr als 100 Jahren werden regionale Anästhesieverfahren angewendet, die stets unter Überwachung von Atmung und Herz-Kreislauffunktion (Sauerstoffsättigung, Puls, EKG und Blutdruck) durchgeführt werden. Die praktische Durchführung dieser Verfahren, erfolgt immer unter sterilen Bedingungen. Um die Nerven oder Nervengeflechte der zu betäubenden Körperregion mit Lokalanästhetikum zu umspülen, werden nach Betäubung der Haut, spezielle, nicht-traumatisierende Punktionsnadeln verwendet, über die man auch einen Katheter vorschieben kann, der zur Schmerzstillung, über die Zeit der Operation hinaus, dient. Je nach Lokalisation werden Ultraschall und/oder elektrische Reize zur exakten Punktion mit zur Hilfe genommen. Die Schmerzausschaltung in der bestimmten Körperregion benötigt – ähnlich wie bei einer Zahnbehandlung – eine gewisse Zeit. Die sich entwickelnde Schmerzausschaltung wird durch den Anästhesisten kontrolliert, der erst dann die Zustimmung zur operativen Versorgung gibt, wenn die gewünschte Anästhesieausbreitung erzielt ist.
Das für Ihre Operation in Frage kommende Regionale Anästhesieverfahren, wird der Narkosearzt beim Aufklärungsgespräch genau erörtern und Ihre Fragen dazu gerne beantworten.
Allgemeinanästhesie
Was ist eine Vollnarkose?
Bei einer Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) wird ein kontrollierter, schlafähnlicher Zustand herbeigeführt. Wenn Sie eine Vollnarkose erhalten, werden Ihr Bewusstsein und Ihr Schmerzempfinden im ganzen Körper ausgeschaltet. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie von der Operation nichts mitbekommen, sich nicht bewegen und Sie während des kompletten Eingriffs keine Schmerzen verspüren.
Ablauf einer Allgemeinanäshesie
Nach der Anlage einer Infusion (Venentropf) setzt der Anästhesist (Narkosearzt) meist eine Kombination von Medikamenten ein, die auf Ihre individuellen Anforderungen abgestimmt ist (s. hierzu auch Anästhesie-Vorgespräch).
Diese Kombination von Medikamenten besteht aus einem Schlafmittel (Hypnotikum), Schmerzmittel (Analgetikum) und teilweise einem Präparat zur Erschlaffung der Muskulatur (Relaxanzien). Nach Überprüfung der Identität, d.h. der Sicherstellung, dass es sich um den richtigen Patienten für den geplanten Eingriff handelt und um den richtigen Eingriff an der richtigen Stelle (z.B. dem richtigen Arm), wird das Anästhetikum bei Erwachsenen intravenös über den Venen-Zugang verabreicht. Bei Kindern wird das Schlafmittel gelegentlich auch als Inhalationsgas über eine Gesichtsmaske eingeatmet, der Venen-Zugang wird dann erst im Narkose-Zustand gelegt. Die Wirkung des Narkosemittels setzt in beiden Fällen unmittelbar nach Verabreichung ein.
Die moderne Allgemeinanästhesie ist schonend und kann individuell angepasst werden. Nebenwirkungen sind selten. Diese und weitere Risiken wird der Anästhesist Ihnen im Vorgespräch erläutern.
Verschiedene Beatmungstechniken
Durch die Narkosemedikamente ist es normal, dass Ihre eigene Atmung für die Zeit der Operation aussetzt. Für diese Zeit werden verschiedene Techniken der maschinellen (künstlichen) Beatmung eingesetzt. Bei sehr kurzen Eingriffen kann die Beatmung über eine Gesichtsmaske erfolgen. Handelt es sich um eine längere oder eine größere Operation, werden Sie über einen Schlauch (Trachealtubus) in der Luftröhre (Intubation) oder im Rachen (Kehlkopfmaske, Larynxmaske) beatmet. Der Schlauch oder die Kehlkopfmaske werden erst eingeführt, wenn Sie sich bereits im Tiefschlaf befinden.
Sichere Narkose
Der Anästhesist begleitet den kompletten Eingriff und überwacht Ihre körperlichen Funktionen (Herzaktivität, Puls, Reflexe etc.). Gleichzeitig überprüft er die Narkosetiefe und kann die Anästhesie bei Bedarf anpassen. Sie müssen daher keine Sorge haben, während der Operation aufzuwachen.
Langsames Erwachen aus der Narkose
Ist der Eingriff abgeschlossen, wird die Zufuhr des Narkosemittels unterbrochen und Sie erwachen innerhalb weniger Minuten wie aus einem tiefen Schlaf. Häufig kann sich der Patient aber später an diese Phase nicht mehr erinnern. Das allmählich wiederkehrende Bewusstsein nach der Narkose wird von Fachpersonal im Aufwachraum überwacht.
Wenn im Aufwachraum die Werte der überwachten Organfunktionen stabil sind, können Sie wieder auf Ihr Zimmer zurück verlegt werden.
Nach einem ambulanten Eingriff erfolgt auf der Station vor Entlassung eine ärztliche Abschlussuntersuchung, erst danach können Sie abgeholt werden. In jedem Fall müssen Sie nach einer ambulanten Narkose für 24 Stunden begleitet werden und dürfen nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.
Transfusionsmanagement
In unserem Blutdepot und in enger Zusammenarbeit mit dem Immunhämatologischen Labor Dr. Wisplinghoff halten wir Blutprodukte für Notfälle und operative Eingriffe vorrätig.
Um Ihnen als Patientin oder als Patient eine Bluttransfusion möglichst zu ersparen folgen wir den Empfehlungen des Patient-Blood-Managements mit fremdblutsparenden Maßnahmen.
Vor größeren geplanten Operationen wird der rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) bestimmt. Ist dieser erniedrigt (Blutarmut) erfolgt eine Anämieabklärung und ggf. eine Eisensubstitution.
Ein Autotransfusionsgerät (Cell-Saver) kann bei Operationen mit höherem Blutverlust eingesetzt werden. Ihr aufgefangenes Blut wird gesammelt, aufbereitet und Ihnen zeitnah zurückgegeben.
Die transfusionsveranwortliche Ärztin der St. Joseph Eifelklinik Prüm wird von der Abteilung für Anästhesie gestellt.
Intensivmedizin
Unsere interdisziplinäre Intensivstation wird von der anästhesiologischen Abteilung geleitet. Sie dient der Betreuung kritisch kranker Patienten mit besonderem Pflege- und Behandlungsbedarf. Die 2013 errichtete Station verfügt über 4 moderne Zimmer mit jeweils 2 Bettplätzen. 2 dieser Zimmer sind mit spezieller Technik zur Isolation von Patienten ausgerüstet. Weiterhin bietet die zeitgemäße technische Ausstattung der Zimmer unter anderem die Möglichkeit zu hochmoderner und genauester Überwachung und Kreislauftherapie (incl. Picco System) sowie zur invasiven und nicht-invasiven Beatmung schwerstkranker Patienten.
Unser Kern-Behandlungsteam besteht aus dem Pflegepersonal sowie den Ärztinnen und Ärzten der Intensivmedizin, Anästhesiologie, Inneren Medizin, Geriatrie und Chirurgie. Ergänzt und abgerundet wird diese Besatzung durch konsiliarisch arbeitende Physiotherapeuten, Logopäden, Seelsorger, Kollegen des Sozialdienstes sowie Gynäkologen, Neurologen, Neurochirurgen, Radiologen und Ophthalmologen.
Unser Team verfügt über eine Vielzahl von zusätzlichen ärztlichen Qualifikationen im Bereich der speziellen Intensivmedizin, der Notfallversorgung, der Kardiologie, der Nephrologie, der Geriatrie sowie der Schmerztherapie und Palliativmedizin. Im pflegerischen Bereich verfügen zahlreiche Kollegen und Kolleginnen über die Fachweiterbildung in der Anästhesie- und Intensivmedizin.
Uns ist bewusst, dass die intensivmedizinische Betreuung sowohl für den Patienten als auch für nahestehende Personen immer eine Ausnahmesituation bedeutet. Für die erfolgreiche Gesundung sind Lebensmut und Motivation des Patienten mindestens genauso wichtig wie die kompetente medizinische und pflegerische Betreuung mittels hochmoderner Technik. Hier können nahestehende Personen einen wesentlichen und unersetzlichen Beitrag leisten. Bringen sie bei Ihrem Besuch gerne Bilder, Fotos und Musik mit. Gespräche mit geliebten Personen und das Vorhandensein vertrauter Gegenstände lassen die vielmals steril und befremdlich anmutende Umgebung heimischer wirken. Der Gebrauch von Mobilfunkgeräten sowie die Nutzung des Internets ist unseren Patienten natürlich jederzeit gestattet.
Eine häufige Komplikation eines Intensivaufenthaltes ist das so genannte Delir. Es ist meist gekennzeichnet durch plötzlich auftretende Verwirrtheitszustände, Gedächtnislücken, Einschränkungen des Bewusstseins oder Wahrnehmungsstörungen. Auslöser hierfür ist unter anderem die ungewohnte Umgebung und eine damit einhergehende drastische Veränderung des gewohnten Tagesablaufs des Patienten. Auch verabreichte Medikamente, schwere Operationen oder die Erkrankung selbst können Gründe hierfür sein. Das unerwartete Auftreten eines Delirs ist sowohl für die Patienten als auch ihre Angehörigen häufig ein großer Schock einhergehend mit der Sorge einer dauerhaften Pflegebedürftigkeit. Bitte lassen Sie sich versichert sein, dass eine Großzahl aller intensivmedizinischen Delire eine vorübergehende Komplikation darstellen und die kognitiven Einschränkungen nur seltenst und in stark abgeschwächter Form bestehen bleiben. Zur Prophylaxe eines Delirs versuchen wir eine möglichst geräuscharme und entspannte Atmosphäre herzustellen in der der Tag-Nacht Rhythmus des Patienten respektiert wird. Weiterhin sollte der Patient über seine benötigten Hilfsmittel verfügen (Brille, Hörgerät, Zahnprothese) um sich in der ihm unbekannten Umgebung gut orientieren zu können.
Um ungestörte Besuche zu ermöglichen haben wir Kernbesuchszeiten in unseren Stationsablauf integriert. Trotzdem kann es zum Beispiel vorkommen, dass Angehörige gebeten werden, die Station zu verlassen, während andere gerade hereingebeten werden. Auch Wartezeiten innerhalb der Besuchszeiten können vorkommen. Gründe hierfür können Notfälle auf der Station, nicht verschiebbare Untersuchungen und Visiten oder aufwendige pflegerische Maßnahmen sein.
Wir bitten Sie hier um Ihr Vertrauen, dass wir alle Entscheidungen in Zusammenhang mit Besuchen immer individuell und nach bestem Wissen und Gewissen treffen und das Wohl unserer Patienten stets oberste Priorität hat. So sind natürlich auch Besuche außerhalb der Besuchszeiten in Rücksprache möglich.
Falls möglich suchen wir immer den engen Dialog mit unseren Patienten um sicherzustellen, dass Ziel und Ablauf der von uns geplanten Therapie mit den Wünschen und Vorstellungen des Patienten übereinstimmen. Gerne informieren wir auch die Angehörigen in Rücksprache mit dem Patienten über den Behandlungsverlauf. Wir bitten Sie jedoch um Verständnis, dass es uns aus zeitlichen und datenschutzrechtlichen Gründen unmöglich ist, mehrere Angehörige eines Patienten gleichermaßen zu informieren. Bitte ernennen Sie daher einen Ansprechpartner für uns und hinterlassen die Kontaktdaten auf der Station. Dieser Ansprechpartner hat dann die Möglichkeit, weitere Familienmitglieder zu informieren.
Für detailliertere Auskünfte stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung!
Postoperative Schmerzen
Wir möchten Ihnen helfen, während des Aufenthaltes bei uns so wenig wie möglich unter Schmerzen zu leiden.
Medikamentöse Schmerztherapie
Bereits während der Operation und im Aufwachraum erhalten Sie Schmerzmittel. Der Narkosearzt wählt für Sie in Abhängigkeit Ihres Gesundheitszustandes, der Operation und der zu erwartenden Schmerzstärke die für Sie passenden Schmerzmittel aus. Diese erhalten Sie dann auch weiter auf der Station. Sie verlassen den Aufwachraum erst, wenn Sie schmerzfrei oder für Sie tolerabel schmerzgelindert sind!
Dabei sind wir uns bewusst, dass jeder Mensch Schmerz unterschiedlich empfindet bzw. gewillt ist, unterschiedlich viele Schmerzen zu ertragen.
Kathetergestütze Verfahren der Regionalanästhesie zur postoperativen Schmerzbehandlung
Bei zu erwartenden stärkeren postoperativen Schmerzen kommen, soweit das für den jeweiligen Eingriff als geeignet und möglich erscheint und mit Ihnen abgesprochen ist, möglicherweise auch verschiedene kontinuierliche, kathetergestützte Regionalanästhesieverfahren zum Einsatz. Der Katheter wird Ihnen bereits vor Narkosebeginn gelegt und auf korrekte Wirkung und Lage hin überprüft, um Ihnen hierüber dann nach der Operation ein lokales Betäubungsmittel kontinuierlich verabreichen zu können. Die Anästhesisten und Anästhesistinnen überwachen den korrekten Ablauf und die Wirksamkeit täglich auf Station.
Ein möglichst schmerzfreier Krankenhausaufenthalt nach der Operation liegt uns am Herzen, deshalb zögern Sie nicht, sich von uns über die Möglichkeiten der postoperativen Schmerztherapie im Rahmen der Narkosevorbesprechung beraten zu lassen.
Die Beseitigung der Schmerzen führt dazu, dass man schneller gesund wird und den gewohnten Aktivitäten wieder nachgehen kann. Aus diesem Grunde ist es nicht nur angenehm sondern auch sinnvoll, Schmerzen von Anfang an wirkungsvoll zu bekämpfen.
Um Ihren Schmerz auf ein Minimum zu reduzieren, bitten wir um Ihre aktive Mithilfe. Im Tagesverlauf werden Sie vom Pflegepersonal nach Ihrer Schmerzintensität in Ruhe und in Bewegung gefragt. Diese ermitteln wir häufig auch anhand einer Schmerzskala (-lineal).

Patientenseite

Auswertungsseite
Sie stellen das Lineal so ein, dass es Ihre Schmerzintensität wiedergibt. Auf der Rückseite des Lineals können wir den Wert ablesen, der Ihrer Schmerzstärke entspricht. Diesen Wert dokumentieren wir in Ihrer Patientenakte. So haben die Sie betreuenden Ärzte einen schnellen Überblick über den Schmerzverlauf und können einen für Sie bestmöglichen Therapieverlauf gewährleisten. Sollten Sie zum Gebrauch dieser Schmerzskala (-lineal) Fragen haben, steht Ihnen Ihr Pflegeteam zur Verfügung.
Notfallmedizin / Notarztdienst
Am St. Joseph Eifelklinik Prüm befindet sich ein Notarzt-Standort der 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche ärztlich besetzt ist. Dieser steht unter der Leitung der Abteilung für Anästhesie. Das Notarzteinsatzfahrzeug befindet sich auf der benachbarten Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes. Wir versorgen notärztlich den flächenmäßig größten Bezirk in Rheinland-Pfalz und im angrenzenden Nordrhein-Westfalen.
Ihre Erfahrungen bei der Stabilisierung lebenswichtiger Funktionen können Anästhesisten auch im Rahmen der Notfallmedizin besonders gut zur Geltung bringen. Ob nach Schlaganfall, bei einem Herzinfarkt, bei Frakturen nach Stürzen oder bei Verletzungen nach schweren Unfällen: Der von der Rettungsleitstelle alarmierte Notarzt wird rasch zum Patienten gefahren. Dort leitet er zusammen mit dem gut ausgebildeten Fachpersonal des DRK möglichst frühzeitig die lebensrettende Behandlung ein und organisiert die weitere Versorgung des Patienten.
Anästhesie-Sprechstunde
Was erwartet mich in der Anästhesiesprechstunde vor meiner Operation?
In der Anästhesiesprechstunde klärt ein Anästhesist oder eine Anästhesistin mit Ihnen alle relevanten Fragen in Zusammenhang mit der geplanten Narkose.
Vor Ihrem Termin mit dem Anästhesiearzt erhalten Sie den Gesundheitsfragebogen, auf dem Sie nach Ihren Vorerkrankungen, Medikamenten, Allergien und früheren Operationen und Narkosen gefragt werden. Bitte bringen Sie alle ihnen zur Verfügung stehenden Befunde und Berichte sowie eine Medikamentenliste oder einen Allergiepass mit.
Der Anästhesist wird nun den Gesundheitsfragebogen mit Ihnen eingehend besprechen und eine Risikoeinschätzung vornehmen. Je nach Gesundheitszustand oder Art des Eingriffs müssen ggf. noch weitere Untersuchungen und Abklärungen erfolgen wie z.B. Blutentnahme, EKG und Untersuchungen der Herz- und Lungenfunktion.
Bei Fragen oder Problemen nehmen wir auch gerne Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.
Das für Sie zugeschnittene, beste Narkoseverfahren wird nun mit Ihnen zusammen besprochen und festgelegt. Je nach Operation werden Alternativen oder Ergänzungen (wie Regionalanästhesien oder Nervenblockaden von Arm und Bein zur Schmerztherapie während und nach der Operation) aufgezeigt. Deren Vor- und Nachteile, sowie die möglichen Komplikationen und Risiken werden mit Ihnen besprochen. Stellen Sie Fragen! Wir sind da, um Ihre Fragen kompetent zu beantworten. Anschließend erklären wir Ihnen ein paar für die Anästhesie wichtige Verhaltensregeln wie Nahrungskarenz von mindestens 6 Stunden vor dem Eingriff, Herausnehmen beweglicher Zahnteile und Weitere.
Insgesamt dient die Anästhesiesprechstunde dem Ziel, die Anästhesie und Operation für Sie bestmöglich vorzubereiten und mit größtmöglicher Sicherheit, kalkulierbarem Risiko und möglichst nebenwirkungsarm durchzuführen.
Kontaktieren Sie uns gerne bei weiteren Fragen:
Anmeldung:
Frau Ruth Heinen E-Mail
Frau Daniela Theusch-Pampuch E-Mail
Telefon: 06551 15-210
Telefax: 06551 15-590
Täglich von 8:00 – 16:00 Uhr telefonisch erreichbar
Sprechstundenzeiten:
Montags von 09:30 – 12:30 Uhr und von 13:30 – 16:00 Uhr
Dienstags von 09:30 – 12:30 Uhr und von 13:30 – 16:00 Uhr
Mittwochs von 09:30 – 12:30 Uhr und von 13:30 – 16:00 Uhr
Donnerstags von 09:30 – 12:30 Uhr und von 13:30 – 16:00 Uhr
Freitags nur Notfälle
Mitarbeiter
Leistungsstarkes Mitarbeiterteam der Anästhesie im St. Joseph- Krankenhaus in Prüm
Leistungsstarke Teams aus speziell weitergebildeten, engagierten und freundlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützen die Arbeit der Anästhesisten beim Narkosevorgespräch, während der Operation und Anästhesie sowie auf der Intensivstation.
Diese Teams kümmern sich unter anderem um die Organisation der Anästhesie-Sprechstunde, die Vorbereitung des Anästhesiearbeitsplatzes sowie die Patientenversorgung auf der Intensivstation. Sie stellen die notwendigen Medikamente bereit, sorgen für die Funktionsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der medizinischen Geräte und assistieren bei ärztlichen Maßnahmen.
Die geduldige und ermutigende Intensivpflege durch die Schwestern und Pfleger ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Intensivtherapie, die dem Patienten hilft, einen Unfall oder eine Operation gut zu überstehen.
Ohne die Unterstützung und Assistenz dieser Mitarbeiterteams könnten die Anästhesisten ihre Patienten und Patientinnen nicht erfolgreich betreuen.
Anästhesie-Pflegeteam

Team der Intensivstation

Das Ärzte-Team der Anästhesie
Chefarzt

Dr. med. Christian Elsen, DESA, MHBA
Ärztlicher Direktor
Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin
Ärztlicher Leiter der interdisziplinären Intensivstation
Leiter der stationären Schmerztherapie Facharzt für Anästhesiologie
Schwerpunkte: Spezielle Schmerztherapie, Notfallmedizin, Intensivmedizin, Akupunktur, Palliativmedizin
Oberärzte

Sherif Afifi
leitender Oberarzt Anaesthesie
Facharzt für Anaestesiologie und Intensivmedizin
Zusatzbezeichnung: Intensivmedizin

Dr. med. Bettina Dunkel
Oberärztin der Palliativ- und Schmerzstation
Fachärztin für Innere Medizin
Schwerpunkt: Palliativmedizin

Dr. med. Carina Tidden
Oberarzt/ Facharzt für Anästhesiologie
Schwerpunkte: Notfallmedizin, Intensivmedizin

Thorsten Dettmann
Oberarzt/ Facharzt für Anästhesiologie
Schwerpunkt: Notfallmedizin

Antje Beyer
Oberärztin Fachärztin für Anästhesiologie Transfusionsverantwortliche
Organtransplantationsbeauftragte
Hygienebeauftragte

Dr. med. Anna Rojek-Jarmula
Oberärztin / Fachärztin für Anästhesiologie/Palliativ-und Intensivmedizin
Kontakt
Anästhesiesekretariat und -ambulanz

Ruth Heinen
Sekretariat
Telefon: 06551-15210

Daniela Theusch-Pampuch
Sekretariat
Telefon: 06551-15211